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Schreiberidentifikation

Bisherige Verfahren zur Schreiber- und Handschriftenidentifikation legen ihren Analysen vorrangig Dokumente zugrunde, welche in einer spezifischen Sprache oder mit festgelegten grafischen Zeichen verfasst wurden und keinerlei Schädigungen aufweisen.
Die MusterFabrik Berlin arbeitet in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Fraunhofer IPK aktuell daran, durch eine kontextspezifische strukturelle Analyse von Bildmustern mittels Algorithmen des Maschinellen Lernens (Deep Learning, Neuronale Netzwerke) auch die Identifikation des Schreibers und der Handschrift in historischen, altersbedingt geschädigten Dokumenten mit vergilbten Seiten und verblasster oder herausgebrochener Tinte zu ermöglichen.
Als Basis für die Anwendung der Bildverarbeitungsalgorithmen dienen mittels der Digitalisierungstechnologien der MusterFabrik Berlin gewonnene, qualitativ hochwertige Digitalisate von auf Tschechisch verfassten Handschriften des 18. Jahrhunderts aus Böhmisch-Rixdorf.

Das Projekt wird von der Volkswagen Stiftung gefördert.

Projekt: Rixdorfer-Predigten Handschriftenidentifikation und linguistische Autorenerkennung

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