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Glasmosaik-Fragmente


Digitalisierung und Rekonstruktion von Glasmosaik-Fragmenten aus der ehemaligen Kapelle der Erbbegräbnisstätte Buchholz in Bredereiche, Fürstenberg/Havel

Bei der Erforschung und Bewahrung des wissenschaftlichen und kulturellen Erbes müssen häufig fragmentierte Objekte und Artefakte berücksichtigt werden. Voraussetzung für eine weiterführende wissenschaftliche Bearbeitung, adäquate Konservierung sowie Präsentation und damit elementarer Bestandteil des wissenschaftlichen Erschließungsprozesses ist das Zusammenfügen (Reposition) dieser Objekte und Artefakte. Die Reposition erfolgt heutzutage weitestgehend in manuellen Arbeitsschritten.

Um Restauratoren und Archäologen bei diesen Arbeiten zu unterstützen, hat die MusterFabrik Berlin im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts Methoden zur digitalen Rekonstruktion und Reposition multipel fragmentierter mehrdimensionaler Objekte entwickelt.

Dabei sind als Demonstratoren ein 2,5D-Scanner sowie ein prototypisches IT-gestütztes Rekonstruktionsassistenzsystem für beschädigtes Kulturgut entstanden.

Als Referenzmaterial dienten abgeschlagene Glasmosaik-Fragmente aus der ehemaligen Kapelle der Erbbegräbnisstätte Buchholz in Bredereiche, Fürstenberg/Havel. Die bei Bauarbeiten auf dem Grundstück wiederentdeckten und gesicherten ca. 1400 Fragmente verschiedener Größe sollten digital rekonstruiert und an die noch rudimentär vorhandenen Restbestände der Glasmosaik-Bilder angefügt werden. Vom Originalzustand der Glasmosaike, die sich an drei Wänden der ehemaligen Kapelle befanden, existierten weder Fotos noch Vorlagen.

Das Projekt „Assistenzbasierte digitale Rekonstruktion von 2,5D-Kulturgut“ hat die MusterFabrik Berlin gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK durchgeführt:

Themenblatt zur digitalen Rekonstruktion von Glasmosaiken

Das Projekt wurde mithilfe der finanziellen Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) realisiert.

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